Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Austellung
Thomas Kellner
Tango Metropolis

Golden Gate Bridge, San Franciscon, 2004
06. April 2019 bis 11. August 2019


Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341- 6515711

Anfahrtsplan

Geöffnet:
Dienstags bis Sonntag
von 13 - 18 Uhr

Willkommen im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg!

Das Museum hat täglich außer Montag von 13 - 18 Uhr geöffnet.
                      
Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt, Hunde haben freien Eintritt.

Sonderausstellung bis zum 11. August:
THOMAS KELLNER - Tango Metropolis

Das Branderburger Tor bei Nacht, Berlin, 2006
  
Golden Gate Bridge, San Francisco, 2004                          Opernhaus, Leipzig, 2001

In Thomas Kellners einzigartiger künstlerischer Architekturfotografie zerfallen berühmte Gebäude in Stücke,
schwanken von einer Seite zur anderen, wackeln mit den Hüften und zaubern dem Betrachter ein Lächeln
auf die Lippen. Thomas Kellner stellt konventionelle Sehgewohnheiten in Frage und zeigt Architekturmotive
aus aller Welt auf neue, multiperspektivische Weise.

Er zerlegt prägnante Gebäude oder ganze Stadtlandschaften in fotografische Puzzles und verwandelt sie auf
großformatigen Kontaktbögen in tanzende architektonische Gebilde, die an Delaunays kubistische Eiffelturmserie
oder an Feiningers Veduten erinnern. Die in Einzelteile gesplitterten Formen summieren sich unter seiner Regie
zum einzigartigen Bilderlebnis.

„Tango Metropolis“ schärft den Blick des Betrachters und veranlasst ihn, die urbane Welt neu zu entdecken
und ihre ästhetischen Strukturen zu verstehen.
 
Sonderausstellung bis zum 9. Juni: 
MAHMOUD DABDOUB - Heimat DDR
Straßenszene aus Leipzig im Jahre 1988

   
Grimmaische Straße in Leipzig und   Unter den Linden in Ostberlin, 1984

Noch bis zum 12. Mai zeigt das Deutsche Fotomuseum die Kabinettausstellung „Heimat DDR“
des 1958 im libanesischen Baalbek geborenen Fotografen Mahmoud Dabdoub, der ab 1981 an der
Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Fotografie studierte und in der DDR eine neue Heimat fand.
 
Aufmerksam und unvoreingenommen beobachtete Dabdoub Leben und Alltag seiner neuen Umgebung
und gestaltete Bilder des inzwischen untergegangenen Landes, die wir heute voller Staunen betrachten.
Der Blick von außen und die Neugier auf das Unbekannte sind prägende Merkmale, die den Fotografien
Eindringlichkeit verleihen und dem Betrachter eine bemerkenswerte Beschauung der Lebenswirklichkeit
im real existierenden Sozialismus der 1980er Jahre ermöglichen.
 
Dabdoubs scharfsichtige Alltagsbeobachtungen offenbaren die seltsame Verquickung zwischen dem surrealen
Duktus, der in der DDR so oft unfreiwillig hervortrat und einer provinziellen und heimeligen Artung,
die aufgrund der Selbstisolierung des kleinen Landes immer deutlicher zum Ausdruck kam.
Heute lesen wir die Fotografien als Dokumente einer Endzeitstimmung, voller Melancholie und Tristesse,
aber Dank des originellen Blickwinkels des Fotografen auch voller Heiterkeit und Ironie.
 

Museumspädagogische Arbeit mit Kindern im Deutschen Fotomuseum:
MuseobilBOX Kinder erleben Schwarz-Weiß Fotografie mit historischen Kameras


In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fotomuseum Markkleeberg und verschiedenen Kindereinrichtungen
wurde unter der Förderung des Bundesverbandes für Museumspädagogik e V. ein Programm entworfen,
welches für die Kinder und Jugendlichen ein Stück Fotografiegeschichte wieder aufleben lässt.
Die Schüler erhalten Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Fotografie von Beginn an.
Ebenso erlernen sie die Funktionsweise der analogen Bildentstehung in der Praxis.                                                             
Mit bis zu 80 Jahre alten Kameras dürfen die Kinder selbst fotografieren.
Das Thema der Fotostrecke wird im Vorfeld geplant und in der Gruppe besprochen, auch werden Hinweise
zu künstlerischen Aspekten (Bildsprache, Bildaufbau, Kontrast und dergleichen) gegeben.  

     
Die Schülerinner der 6. Klasse der 35. Oberschule Jennifer Vu und Lea Koepke, beide 11 Jahre, fotogafieren im Deutschen
Fotomuseum. Das Bild rechts fotografierte Samuel Lopez, 7 Jahre, Schüler der 2. Klasse der Grundschule Markkleeberg West.

Ziel des Programms ist es, den Schülern eine Ihnen noch größtenteils fremde Welt im Fotomuseum
anschaulich und begreifbar zu machen. Durch eigene kreative Arbeit und das Sammeln von neuem Wissen
soll soll der Erfahrungsschatz der Kinder bereichert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.

Eintrittspreise, Führungen, Anfahrt:

Eintrittspreise: Erwachsene 6.- €, Kinder, Schüler, Studenten 4.- €
Führungen ab 10 Personen bis maximal 40 Personen nach telefonischer Vereinbarung,
Preis der Führung 40.- €, Führungsdauer zirka 1 Stunde

Das Museum ist barrierefrei und komplett behindertengerecht ausgebaut!

Das Deutsche Fotomuseum ist auch über den Leipziger City-Tunnel zu erreichen!

Anfahrt mit den S-Bahnen S 3 / S 5 / S 5X / S 6 bis Haltestelle Markkleeberg Nord (400 Meter)
Anfahrt mit den Bussen 65 / 70 / 108 bis Haltestelle Parkstraße (500 Meter)
Anfahrt mit dem Auto über B 2 / A 72 Ausfahrt Goethesteig (600 Meter)

Am Parkeingang befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz.
Touristenbusse und Behinderte können bis vor das Museum fahren.